Hannoveraner Nachwuchs beim UHU-Cup 2025 erfolgreich: Siege in zwei Disziplinen

Trotz schwieriger Wetterbedingungen kehrten die Teilnehmer des Hannoverschen Aero-Club e.V. (HAeC) erfolgreich vom Bundesausscheid des UHU-Cups in Laucha zurück. Tom Schäfer und Mara Tegeler konnten sich in ihren jeweiligen Klassen gegen die bundesweite Konkurrenz durchsetzen und den ersten Platz erringen.

Das Team vom HAeC. Vorn: Mara Tegeler, Tom Schäfer und Jakob Ratschko. Hinten: Karsten Schäfer, Sebastian Tegeler und Michael Boldt.

Laucha an der Unstrut/Hannover, 10.06.25: Eine besondere Herausforderung stellte die Klasse Mini-UHU dar. Da der starke Wind einen regulären Einsatz der Wurfgleiter im Freien unmöglich machte, wurde der Wettbewerb mit selbst gefalteten Papierfliegern in den Innenraum verlegt. Um faire Bedingungen für alle Altersklassen zu schaffen, durften die jüngeren Teilnehmer ihre Flieger von einer Leiter aus abwerfen. In diesem speziellen Format bewies Tom Schäfer die größte Geschicklichkeit. Nach fünf Wertungsflügen und einem entscheidenden Stechen sicherte er sich mit 15,8 Punkten den Sieg in dieser Klasse.

Auch am Montagmorgen verhinderte der Wind einen klassischen Modellflug-Wettbewerb für die Klasse Der kleine UHU. Die Organisatoren wichen daher auf einen Zielwurf-Wettbewerb mit Frisbeescheiben auf dem Volleyballfeld aus. Mara Tegeler zeigte hierbei die höchste Präzision. Mit lediglich 2,62 Fehlpunkten belegte sie den 1. Platz. Ihr Vereinskamerad Jakob Ratschko folgte ihr mit 5,66 Punkten auf einem starken 2. Platz, was den Doppelsieg für das Team aus Hannover in dieser Disziplin perfekt machte.

Neben diesen Erfolgen zeigten die drei Jugendlichen auch in anderen Klassen gute Leistungen. Jakob Ratschko erreichte in der Electric Class, die als einzige Disziplin unter realen Bedingungen im Freien geflogen werden konnte, einen beachtlichen 4. Platz. Tom Schäfer belegte zudem beim Schleuder-UHU den 5. Platz.

Trotz des ungewöhnlichen Ablaufs, bei dem viele Wettbewerbe wetterbedingt an den Simulator oder in die Halle verlegt werden mussten, fiel das Fazit der Hannoveraner positiv aus. Die Siegerehrung am Montagvormittag bildete den Abschluss einer Veranstaltung, die vor allem durch die Flexibilität der Teilnehmer und Organisatoren geprägt war.